SVENJA MOOR


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PROJEKTKONZEPTION UND -LEITUNG

Grenzspuren am Flutgraben

Mit der Themenführung "Die Mauer neu entdecken" macht der Verein Grenzläufte e.V. seit 2009 einen ungewöhnlichen Ort der Berliner Mauer zugänglich: das Gebäude am Flutgraben in Berlin-Treptow ist das einzige Ost-Berliner Grenzhaus, das den Auf- und Ausbau der Sperranlagen überdauert hat. Unmittelbar an den Nachbarbezirk Kreuzberg angrenzend, gehörte das heutige Atelierhaus einst zu einer volkseigenen Reparaturwerkstatt für Busse und LKWs, die durch den Mauerbau zum Grenzbetrieb wurde. Der moderierte Rundgang setzt bei den Spuren an, die das DDR-Grenzregime an diesem Ort hinterlassen hat und führt an verbarrikadierten Fenstern, Grenzer-Inschriften und Resten von Signalanlagen entlang bis auf das 20 Meter hohe Dach mit Blick über Spree und Osthafen, das den DDR-Grenztruppen als Postenpunkt diente.
> Projektwebsite

Ein Projekt des Grenzläufte e.V. unter Leitung von Christine Brecht, Elke Kimmel und Svenja Moor, in Kooperation mit Flutgraben e.V., gefördert von Hauptstadtkulturfonds, Stiftung Deutsche Klassenlotterie Berlin, Bundesstiftung zur Aufarbeitung der DDR-Diktatur.


Letzte Überprüfung

Einer von zwei erhaltenen DDR-Grenzwachtürmen auf dem Berliner Stadtgebiet bildete von 2004 bis 2009 den Ausgangspunkt für künstlerische Projekte. Auf Einladung des Kuratorenteams des Kunstfabrik am Flutgraben e.V. (heute: Flutgraben e.V.) entwickelten und realisierten internationale Künstlerinnen und Künstler für den Wachturm Projekte, darunter Dave Allen, Kinga Araya, Christine Berndt, Roland Boden, Tina Born, Shahram Entekhabi, Sofia Hultén, Sven Johne, Georg Klein, Ulrike Kuschel, Sigalit Landau, Frans van Lent, raumlabor_berlin (Francesco Apuzzo, Axel Timm), Birgit Schlieps und Ines Tartler. Recherchen zur Geschichte des Wachturms und des Grenzabschnitts Schlesischer Busch bildeten den Hintergrund für das wechselnde Ausstellungsprogramm.
> Projektdokumentation (PDF, 27,3 MB)
> Geschichte der Führungsstelle im Schlesischen Busch  (PDF, 50,5 MB)


Ein Projekt des Flutgraben e.V. unter Leitung von Svenja Moor (2004 – 2009), Sirid Amsel (2004/05), Mari Brellochs (2004/05) und Ines Tartler (2006), unterstützt vom Kulturamt Treptow-Köpenick, ausgezeichnet mit dem Gütesiegel Berliner Mauer der Senatskanzlei Berlin.



Abwehr-Performance-Festival

Sechs Performances von neun internationalen Künstlerinnen und Künstlern als Intervention im öffentlichen Raum. Poetisch, polemisch, politisch, provokant. Mit Nevin Aladag, Nezaket Ekici, Shahram Entekhabi mit Becky Ofek, Anny und Sibel Öztürk, Duo Stoll & Wachall und Ona Tav. - Abwehr ist eine Reaktion auf Bedrohung, auf reale und vermeintliche. In seiner Vielschichtigkeit strukturiert der Begriff Abwehr ex- und implizit eine Vielzahl aktueller gesellschaftlicher Diskurse – unabhängig davon, ob es um die Grenzen Europas, um Hacker und „Raubkopierer”, um „islamistischen Terror” oder um die Vogelgrippe geht. Abwehr bezeichnet die konkrete körperliche Geste einer Einzelperson wie auch die „abstrakte” Maßnahme, die ein Gesetz festlegt. Als symbolische Großplastik bildet der Wachturm den räumlichen Bezugspunkt, den Dreh- und Angelpunkt für die Performances.

Ein Projekt von Shahram Entekhabi und Svenja Moor, in Kooperation mit dem Kunstfabrik am Flutgraben e.V. und mit freundlicher Unterstützung des Regierenden Bürgermeisters von Berlin, Senatskanzlei – Kulturelle Angelegenheiten. Berlin
25./26.8.2007


Blaue Augen. Kunstberichte aus Berlin


Das Weblog berichtete von Januar 2007 bis März 2008 über das aktuelle Berliner Kunstgeschehen. Rezensionen von Ausstellungen in Museen, Projekträumen und Galerien wechselten mit Randnotizen zum Tagesgeschehen, Vorstellungen neuer Kunsträume in Berlin und Hintergrundinformationen zu Künstlern und Kuratoren. Das Redaktionsteam bildeten Petra Henninger, Svenja Moor und Saskia Pütz.

> Blaue Augen-Blog


PROJEKTMITARBEIT

re.act.feminism - performancekunst der 1960er und 70er jahre heute

GASAG-Kunst im Bau

GASAG-Kunstpreis

Produkt & Vision


Grenzspuren
Grenzspuren am Flutgraben. Foto: Svenja Moor



Christine Berndt: Opernskulptur "Dorle", 2008
Christine Berndt: Opernskulptur "Dorle", 2008.
Foto: Christine Berndt


raumlabor_berlin: Wohnen im Zurm. Bauvorhaben: Wohnanlage Schlesischer Busch, 2006.
raumlabor_berlin: Wohnen im Turm. Bauvorhaben:
Wohnanlage Schlesischer Busch, 2006. Foto: Camillo Diribas


Abwehr-Performance-Festival: Nazar, Nezaket Ekici
Nazar. Performance von Nezaket Ekici. Foto: Svenja Moor



Blaue Augen. Kunstberichte aus Berlin
Blaue Augen. Kunstberichte aus Berlin. Foto: Svenja Moor